Kurz vorgestellt: StripGENERATOR

StripgeneratorWer mal eben schnell einen kleinen Comic Strip erstellen möchte, der sollte mal einen Blick auf den StripGENERATOR in Version 1.0.3 werfen. Vorweg: Zeichnen muss man auch hier nicht können. Ähnlich wie beim Bitstrip Tool kann man aus einer Reihe von fertigen 2D Figuren, Objekten und Text-Bubbles wählen. In drei Panels können diese dann zu einem kleinen Comic-Strip arrangiert und dann, nach Nutzerregistrierung, in der Galerie der Community oder im eigenen Blog veröffentlicht werden.

Eigentlich recht nett gemacht, auch wenn mir persönlich die Figuren nicht ganz zusagen. Der StripGENERATOR ist relativ selbsterklärend und einfach zu bedienen, auch wenn die Website komplett in Englisch gehalten ist. D.h. sollte jemand von Euch der englischen Sprache nicht mächtig sein, dann erschließt sich die Seite und das Bedienkonzept durch „Trial & Error“, dem einfachen Ausprobieren, auch so.

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Ein Comic Strip ist binnen Sekunden zusammen geklickt. Wirklich einfach und umkompliziert. Viel Spass beim zusammen klicken von Euren Comics… und jetzt ab zu StripGENERATOR.com.

Entdeckt via dem Bloggenden Teddybär.


Skizzen – Mimik, Mund und Experimente

Ich beschäftige mich derzeit etwas mit der „Mimik“ von Figuren. Als die Mimik (auch die „Miene“ oder das „Mienenspiel“ genannt) werden die sichtbaren Bewegungen der Gesichtsoberfläche bezeichnet. Die Mimik kann mit anderen Verhaltensweisen und Handlungen, wie zum Beispiel der Gestik, ein wichtiger Bestandteil der Nonverbalen Kommunikation sein. Die Mimik spielt bei Comicfiguren eine große Rolle um die Gefühle der Figur in der jeweiligen Handlung zu transportieren. Es ist erstaunlich wie mit einfachsten Bordmitteln verschiedene Gefühlslagen vermittelt werden können, bzw. durch leichte Änderungen sogar ein komplett anderer Charakter entstehen kann (z.b. männlich / weiblich). Im untenstehenden Beispiel habe ich eine Grundform entworfen und lediglich mit dem „Mund“ herum experemtiert. Für mich ist es extrem spannend was man aus einer einzigen Form so alles herauskitzeln kann…

Comicfiguren Mimik

Wer es selber einmal probieren möchte: In Schritte 1 zeichnet Ihr erst einmal eine Grundform des Kopfes.  In Schritt 2 fügt Ihr ein paar Augen hinzu. In Schritt 3 werden dann noch einige Feinheitenwie z.B. Augenbrauen, Haare, Ohren oder Sonstiges hinzugefügt – seid kreativ. Damit ist die Schablone im Prinzip fertig. Ich habe die Grundform dann kopiert und in Schritt vier mit diversen Sachen herumexperimentiert. Hier eine kleine Auswahl der Resultate…

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Mini #7 – Eltern

Die Tragödie in Winnenden von letzter Woche hat bei Eltern ihre Spuren hinterlassen. Da ich selbst Vater einer Tochter bin, die selbst aber noch nicht schulpflichtig ist, hatte ich in den letzten Tage diverse Gespräche mit Eltern, deren Nachwuchs mittlerweile in die Schule geht oder demnächst gehen wird. Neben der Erkenntnis, dass man seine Kinder vor so etwas eigentlich nicht schützen kann, kamen diverse Vorschläge auf die ich in dem kleinen Strip aufgegriffen habe. Ich hasse es über derlei Themen Witze zu machen, aber es hat mich beschäftigt

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Webcomic kurz vorgestellt: Garfield minus Garfield

teaser-garfield-minus-garfieldIch hatte ja am 5. März schon über die Best  Web Comics berichtet, in denen Mashable unter anderem Garfield minus Garfield auflistete. Gestern hat Spiegel Online im Artikel „Komik ohne Kater“ ebenfalls ausführlich über den Web Comic berichtet. Grund genug mir das Stück Jugenderinnerung – ich bin ja praktisch mit Garfield Comics aufgewachsen – einmal näher anzuschauen. Hatte ich sowieso vor…

Was ist also Garfield minus Garfield? Worum geht es?  Im Prinzip ist die Sache recht einfach. Dan Walsh, Blogger und „Erfinder“ des Web Comics hat anno Januar 2008 einfach den Protagonisten, den faulen Kater Garfield, aus den Strips von Jim Davis heraus retuschiert, das Ergebnis in seinem Blog veröffentlich und damit zufällig den Zeitgeist getroffen. Durch das Entfernen von Garfield liegt der Fokus der Strips nun komplett auf der Figur „Jon Arbuckle“, dem Herrchen des Katers, und spiegelt somit das etwas trostlose, traurige Leben eines männlichen Singles wider. Dan Walsh über seine Idee:

„Ich saß dann in meinem Apartment und fand immer originellere Wege mich zu beschäftigen, ohne meinen Gehaltsscheck zu sprengen: schlechte Filme schauen, viel Kaffee trinken, katastrophale Annäherungsversuche an Mädchen starten“, schreibt er im Vorwort zur Buchausgabe seiner Strips. „Tatsächlich ähnelte mein Leben sehr dem eines gewissen Mr. Jon Arbuckle“.

Anscheinend können sich viele Menschen ebenso mit „Arbuckle“ indentifizieren.  Die Fangemeinde wuchs nach und nach und die Geschichte  mündete darin, dass sogar ein Buch veröffentlich wurde, an dem übrigens auch der Erfinder Garfields Jim Davis mitgewirkt hat.

Was lernt man aus der Geschichte? Man muss nicht unbedingt Zeichnen können. Mit der richtigen Idee zur rechten Zeit kann man auch einen erfolgreichen Web Comic erstellen. Ihr solltet auf alle Fälle mal reinschauen… manche Sachen sind wirklich – gerade ohne Garfield – urkomisch.

Link: garfieldminusgarfield.net


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