Tag 1: Wo fängt man an?

teaser_kap1 Frei nach dem Motto: „Wer Rad fahren oder schwimmen gelernt hat, der kann auch zeichnen lernen!“ (Betty Edwards), heißt es jetzt erst einmal üben, üben, üben. Damit ich wieder ein Gefühl für das richtige Sehen bekomme, die verschiedenen Techniken neu erlerne und mir einen Überblick verschaffe, unterwerfe ich mich einem (scheinbar) schnöden Selbststudium. Doch wo fängt man an? Ich habe mich ein bisschen schlau gemacht und bin letztendlich auf das Buch „Das neue GARANTIERT ZEICHNEN LERNEN – Die Befreiung unserer schöpferischen Gestaltungskräfte“ von Betty Edwards aufmerksam geworden. Dieses Buch werde ich jetzt erst einmal durch ackern und mich mit den Grundlagen vertraut machen…

Da wären zum Beispiel die fünf Grundtechniken:

Hört sich easy an, ist es aber wohl nicht. Diese fünf Grundregeln werden als die „basic skills“ definiert. Hinzu kommen noch zwei wichtige Themen, wie das Zeichnen aus der Erinnerung und das Zeichnen aus der Vorstellung.

Das Buch wird mich nach und nach durch die einzelnen Grundlagen führen. Klar, ich könnte jetzt einfach los kritzeln und mich einen Dreck um die Theorie kümmern, aber ich will wirklich „verstehen“ und es mal ruhig angehen lassen. Mal sehen wo ich am Ende lande. Die Grundregeln des Zeichnens zu beherrschen ist sicherlich nicht verkehrt.

Bevor es im Buch losgeht, soll man drei Zeichnungen binnen einer Stunde fertigstellen.

Wenn die Sachen fertiggestellt sind, werden Name und Datum auf den Zeichnungen vermerkt und eventuell noch ein persönlicher Kommentar. Was einem schwergefallen ist, etc.. Dann werden die Zeichnungen archiviert und sollen erst wieder nach Ende des Kurses hervorgeholt werden. Der Unterschied zwischen dem heutigen „Können“ und dem dann Erlernten soll nach dem Kurs damit visualisiert werden. Ich bin gespannt.

Also Materialien beigeholt und die Aufgabe in Angriff genommen. Verwendet habe ich einen kleinen Stapel simples Kopierpapier und einen Bleistift Marke Faber-Castell SV 1111 2 ½=HB.

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Das sind zwei meiner drei Zeichnungen. Das Selbstpotrait, auf dem ich mir so gar nicht ähnlich sehe und meine linke Hand. Das andere Bild werde ich hier nicht publizieren… die Person, die ich aus dem Gedächtnis gemalt habe, könnte ansonsten irreparable, psychische Schäden erleiden. Hehe. Es ist halt grausam…

 Hier das Buch, auf dem ich die Anfänge meines Selbststudiums aufsetze:



Kommentare

3 Kommentare zu “Tag 1: Wo fängt man an?”

  1. Forsch am Dezember 9, 2008 13:02

    ein kleiner, aber feiner Online Kurs
    http://www.karmatoons.com/drawing/drawing.htm

    Ich werde deine Bemühungen sehr aufmerksam verfolgen. Allerdings bin ich bei weitem noch nicht so weit wie du.

  2. urks am Dezember 9, 2008 14:03

    Hi Forsch. Danke für den Linktipp. Werde meine Linksammlung alsbald damit ergänzen. 😉

    Ich denke es kommt nicht darauf an wie „weit“ man ist (rein zeichentechnisch), sondern hat für mich eher mit Spass und auch ein bisschen Ehrgeiz zu tun.

    Schau Dir beispielsweise die Bücher von Walter Möhrs (Das kleine Arschloch, etc.) an. Eigentlich nur ein paar – böse gesagt – Kritzeleien, die aber einzigartige Charaktere hervorbringen (der alte Sack, etc.).

    Meiner (bescheidenen Meinung nach) kommt es nicht unbedingt auf die Technik beim Zeichnen oder „wie es aussieht“ an, sondern einfach wie man Geschichten in Form von Bildern erzählen möchte und letztendlich natürlich auch kann. Das geht eben nur mit Üben. Ich kritzel mittlerweile nebenher sogar auf Bierdeckeln rum. 😀

  3. Billigflug am Februar 12, 2009 16:28

    Hallo und guten Tag,

    auf der einen Seite freue ich mich über die Linktipps und deine eigenen Informationen und zum anderen will ich unbedingt loswerden, dass es doch nicht nur um die Arbeit geht!
    In erster Linie, sollte man Spaß haben und Freude entwickeln- Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mit dem Malen anfängt, wenn er keinen Spaß daran hat. Bilder müssen auch nicht immer der Realität entsprechen!

    Ich finde dein Selbstportrait sehr amüsant; ich hätte ausgesehen wie ein Monster- hätte ich mich selber malen müssen!
    Ich schreibe seit mehr als acht Jahren Gedicht und Balladen.
    Meiner Meinung nach, sollte jeder ein kreatives Hobby ausüben; dadurch geht man viel gelassener durch das, nicht immer sorgenfreie, Leben!

    Mit freundlichem Gruß,

    Danke schön!